Praxis Dr. med. Julia Spenner

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Ganzheitliche Schmerztherapie

Ganzheitliche Schmerztherapie. Verstehen. Lindern. Lebensqualität zurückgewinnen

Warum tut es eigentlich immer wieder weh?

Vielleicht haben Sie sich auch schon gefragt, warum Spritzen, Tabletten oder andere Behandlungen zwar kurzfristig helfen – die Schmerzen aber trotzdem immer wieder zurückkommen.

Viele meiner Patientinnen und Patienten haben bereits einiges ausprobiert. Oft konnten die Beschwerden dadurch gelindert werden – manchmal jedoch nur für eine gewisse Zeit. Das bedeutet nicht, dass die bisherigen Behandlungen falsch waren. Manchmal lohnt es sich einfach, den Blick etwas zu weiten.

Denn Schmerzen sind häufig komplexer, als sie auf den ersten Blick erscheinen. Gerade bei länger bestehenden oder wiederkehrenden Beschwerden spielen oft mehrere Faktoren zusammen.

Genau deshalb nehme ich mir Zeit. Gemeinsam schauen wir, welche Zusammenhänge zu Ihren Beschwerden beitragen könnten und welche Behandlung in Ihrer persönlichen Situation sinnvoll ist – mit dem Ziel, Ihre Schmerzen zu lindern und Ihre Lebensqualität zurückzugewinnen.

 

Schmerz hat selten nur eine Ursache allein.

Haben Sie manchmal das Gefühl, dass sich Ihr Leben immer mehr um den Schmerz dreht?

Vielleicht überlegen Sie sich zweimal, ob Sie spazieren gehen, Sport treiben oder einen Ausflug machen. Vielleicht schlafen Sie schlechter, sind schneller erschöpft oder merken, dass Sie dünnhäutiger geworden sind. Das ist völlig nachvollziehbar. Denn Schmerzen kosten nicht nur Kraft – sie kosten oft auch Lebensqualität.

Bei chronischen Schmerzen kann man in eine emotionale Abwärtspirale geraten (Schematische Abbidlung der emotionalen Abwärtsspirale bei chronischen Schmerzen)

Unser Körper hört immer mit. Er reagiert auf körperliche Belastungen genauso wie auf Stress, Sorgen oder andere Herausforderungen des Lebens.

So kann eine Abwärtsspirale entstehen: Schmerzen verursachen Stress – und Stress kann Schmerzen verstärken. Wer dauerhaft Schmerzen hat, schläft häufig schlechter, bewegt sich weniger und macht sich verständlicherweise mehr Gedanken um seinen Körper. All das kann dazu beitragen, dass das Nervensystem empfindlicher reagiert und Schmerzen stärker wahrgenommen werden.

Deshalb interessiert mich nicht nur, wo es wehtut. Ich möchte auch verstehen, wann Ihre Beschwerden begonnen haben. Gab es zu dieser Zeit besondere Belastungen? Hat sich beruflich oder privat etwas verändert? Oft ergeben sich gerade daraus wichtige Hinweise, die im hektischen Praxisalltag leicht übersehen werden.

Und noch etwas ist mir wichtig: Worte können etwas mit uns machen. Begriffe wie „Verschleiß“ oder Sätze wie „Damit müssen Sie eben leben“ verunsichern viele Menschen. Ein Röntgenbild oder MRT zeigt jedoch nur einen Teil der Geschichte. Es sagt nicht, wie belastbar Ihr Körper heute ist oder welche Möglichkeiten es gibt, Ihre Beschwerden positiv zu beeinflussen.

Genau deshalb betrachte ich Schmerzen nicht isoliert, sondern den Menschen als Ganzes. Mehr über diesen Ansatz erfahren Sie auf den Seiten Ganzheitliche Medizin und Stressmedizin.

Warum das Nervensystem eine Schlüsselrolle spielt.

Vielleicht kennen Sie das: Anfangs tut nur eine bestimmte Bewegung weh. Mit der Zeit reichen manchmal schon kleine Belastungen – und der Schmerz ist sofort wieder da.

Ein Grund dafür kann sein, dass sich das vegetative Nervensystem mit der Zeit verändert. Es bleibt gewissermaßen im Alarmmodus. Dadurch werden Schmerzen schneller ausgelöst, intensiver wahrgenommen und klingen häufig langsamer wieder ab.

Die gute Nachricht ist: Unser Körper kann nicht nur Alarm lernen – er kann auch wieder in seine Balance zurückfinden. Ist das vegetative Nervensystem über längere Zeit aus dem Gleichgewicht geraten, gelingt diese Rückkehr jedoch häufig nicht von allein. Dann kann eine gezielte Unterstützung sinnvoll sein.

Genau hier setzt die ganzheitliche Schmerztherapie an. Ziel ist nicht nur, Schmerzen zu lindern, sondern auch die körpereigenen Regulationsmechanismen wieder zu unterstützen.

Gerade die Akupunktur kann dabei helfen, das vegetative Nervensystem zu regulieren und den Körper Schritt für Schritt wieder in seine Balance zu bringen. Viele Patientinnen und Patienten berichten, dass sie sich dadurch insgesamt ruhiger, belastbarer und weniger vom Schmerz bestimmt fühlen.

Mehr darüber, wie Stress und das vegetative Nervensystem zusammenhängen, erfahren Sie auf der Seite Stressmedizin.

Gemeinsam den passenden Behandlungsweg finden.

Ganzheitliche Schmerztherapie in der Praxis von Dr. med. Spenner (Abbildung zeigt Schröpfgläser, Kinesiotape und Akupunkturnadeln)

Es gibt nicht die eine Behandlung, die jedem Menschen mit Schmerzen hilft. Deshalb steht am Anfang immer die Frage: Warum sind die Schmerzen gerade bei Ihnen entstanden – und warum bleiben sie bestehen?

Neben der schulmedizinischen Diagnostik beziehe ich – wenn es sinnvoll ist – auch die Sichtweise der Traditionellen Chinesischen Medizin mit ein. Häufig entstehen dadurch zusätzliche Hinweise, die helfen können, Ihre Beschwerden besser zu verstehen und die Behandlung individueller auszurichten.

Je nach Ursache und Beschwerdebild können unterschiedliche Verfahren sinnvoll sein. Dazu gehören beispielsweise Akupunktur, Chinesische Arzneimitteltherapie, Schröpfen, Faszientherapie, Neuraltherapie, Kinesiotaping oder – wenn erforderlich – auch schulmedizinische Schmerzmedikamente als Teil eines ganzheitlichen Behandlungskonzeptes.

Und manchmal lohnt sich noch ein anderer Blick.

Fragen Sie sich einmal ehrlich: Seit wann sind die Schmerzen da? Gab es damals eine besondere Belastung? Beruflichen Druck? Eine Trennung? Einen Konflikt? Eine Zeit, in der Sie einfach nur noch funktioniert haben?

Unser Körper vergisst solche Belastungen oft nicht. Das bedeutet nicht, dass Schmerzen „nur psychisch“ sind. Aber anhaltender Stress, ungelöste Konflikte oder belastende Lebenserfahrungen können dazu beitragen, dass Schmerzen bestehen bleiben oder immer wieder aufflammen.

Mit der Zeit entstehen bei vielen Menschen außerdem Gefühle von Hilflosigkeit, Ohnmacht oder Frustration. Das ist völlig verständlich. So kann eine Abwärtsspirale entstehen, in der Schmerzen, Sorgen und das Gefühl, den eigenen Körper nicht mehr richtig beeinflussen zu können, sich gegenseitig verstärken.

Wenn Sie möchten und es für Ihre Situation sinnvoll ist, beziehen wir auch diese Zusammenhänge in die Behandlung mit ein. Nicht, um Schuldige zu suchen oder Vergangenes endlos zu analysieren, sondern um belastende Muster zu erkennen, neue Perspektiven zu entwickeln und den Weg aus dieser Abwärtsspirale zu finden.

Hilfe zur Selbsthilfe gehört für mich dazu.

Ein wichtiger Teil der Schmerztherapie findet zwischen den Terminen statt. Deshalb erhalten Sie von mir konkrete und alltagstaugliche Empfehlungen, mit denen Sie Ihren Körper zusätzlich unterstützen können.

Je nach Beschwerdebild können das beispielsweise Dehnübungen, Atemtechniken, Maßnahmen zur Stressregulation oder eine individuell ausgewählte Yin-Yoga-Übung sein. Manchmal kann schon eine einfache, für Sie passende Yin-Yoga-Übung dazu beitragen, den Energiefluss im betroffenen Meridian wieder anzuregen und den Körper in seiner Regulation zu unterstützen.

Es geht nicht um Perfektion. Kleine, regelmäßig umgesetzte Veränderungen können langfristig einen großen Unterschied machen.

Mein Ziel ist, dass Sie Ihren Körper wieder besser verstehen, Vertrauen in seine Fähigkeiten zurückgewinnen und Schritt für Schritt selbst wieder mehr Einfluss auf Ihre Beschwerden nehmen können.

Weitere Informationen zur Terminvereinbarung, Abrechnung und häufigen Fragen finden Sie im FAQ